Erste Bewohner Amerikas

Von Jeanne G., 4.07.2019

Mutige Krieger, fein arbeitende Frauen, lernende Kinder, fleissige Medizinmänner, gute Jäger und noch vieles mehr. Indianer sind starke und mutige Menschen, die eng mit der Natur zusammen arbeiten. Vor hunderten von Jahren war fast ganz Amerika von Indianern besetzt, und die Indianer hatten viele hundert Jahre lang ein friedliches Leben bis eines Tages die Cowboys kamen.

Die Indianer wohnen in einfachen Zelten, genannt Tipis. Sie sind leicht aufbau- und abbaubar. Das ist sehr wichtig, damit sie sofort weiterziehen können wenn ihre Tiere das ganze Gras aufgefressen haben. Die Indianer essen viele pflanzliche Dinge und die Medizinmänner oder Medizinfrauen machen aus bestimmten Pflanzen sogar Medizin, die dem Stamm helfen soll besser zu überleben. Ein Häuptling ist jeweils der mutigste des Stammes. Er ist daran zu erkennen dass er einen Federschmuck hat, der über den ganzen Kopf ragt wie ein Stirnband und noch ein bisschen über den Rücken.

Übrigens, warum heissen die Indianer eigentlich Indianer und nicht Amerikaner? Das haben sich schon viele gefragt. Der Grund ist ein Irrtum von Christoph Kolumbus: Er wollte nach Indien reisen wobei er aus Versehen in die falsche Richtung fuhr. Als er Land sah, dachte er, er sei bereits in Indien und habe damit sein Ziel erreicht. Als er die Einwohner dort sah, nannte er diese INDIANER, obwohl er weder in Indien war noch, demzufolge, bei den INDIANERN. Komischerweise blieb diese Bezeichnung in Gebrauch, auch nachdem man gemerkt hatte, dass die Entdeckung eine "Fehlentdeckung" war. Deswegen sagen wir heute immer noch Indianer zu den Ureinwohnern Amerikas.

 

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